Aktuell

Zusätzlich zur Dauerausstellung greifen Sonderausstellungen in der Neuen Orangerie oder im White Cube spezielle Themen aus Vergangenheit und Gegenwart, Kunst und Gesellschaft, Natur und Kultur auf.

Geschichte(n) erleben auf Schloss Homburg – PLAYMOBIL-Sammlung Oliver Schaffer


15. September 2019 bis 09. Februar 2020

 

Eine außergewöhnliche Zeitreise für Groß und Klein! In der neuen Familienausstellung auf Schloss Homburg wird Geschichte spielerisch erfahrbar.

 

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Geschichte auf eine einzigartige Weise zu entdecken und zu erleben – erzählt von tausenden PLAYMOBIL-Figuren aus der Sammlung von Oliver Schaffer. Der Hamburger Künstler ist seit seiner Kindheit begeistert von den 7,5 cm großen Kultfiguren und besitzt eine der größten PLAYMOBIL-Sammlungen der Welt. Auf Schloss Homburg hat er aus über einer Million Einzelteilen faszinierende Schaulandschaften gestaltet, die bedeutende Ereignisse lebendig werden lassen.

 

Die PLAYMOBIL-Figuren treten in einen Dialog mit der kulturhistorischen Sammlung des Museums und beleuchten die Geschichten hinter den Exponaten. So werden zentrale Themen der Dauerausstellung auf Schloss Homburg, wie die Vergangenheit des Bergischen Landes, das Leben auf einer Burg oder die Zeit der glanzvollen Ritterturniere von den PLAYMOBIL-Figuren anschaulich vermittelt.

 

Auf rund 450 qm erwartet Jung und Alt eine Weltreise der besonderen Art. In der größten zusammenhängenden PLAYMOBIL-Schaulandschaft Deutschlands begegnen sich Kulturen der Welt, wie etwa amerikanische Ureinwohner, Ägypter, Römer und Wikinger. So bietet die Ausstellung spannende Einblicke in die Geschichte vom Zeitalter der Dinosaurier bis zur Gründung des Museums im 20. Jahrhundert.

 

 

BUCHBARE ANGEBOTE FÜR GRUPPEN


In 80 Minuten um die Welt
Führungen in der Neuen Orangerie
Eine spannende Reise durch Raum und Zeit.
Von den Dinosauriern über das Römische Reich zu den russischen Zaren.
90 Minuten
45 € plus Eintritt

 

KINDERGÄRTEN UND GRUNDSCHULEN


Meine PLAYMOBIL Welt im Schuhkarton
Von Ritterburg bis Zauberwald ist alles möglich. Bringt eure Lieblings-PLAYMOBIL-Figuren mit und gestaltet phantasievolle Welten im Schuhkarton.
120 Minuten
80 € zzgl. Eintritt

 

WEITERFÜHRENDE SCHULEN


TrickfilmWerkstatt: Stop-Motion-Filme mit PLAYMOBIL
Licht an, Kamera läuft und Action bitte! Werdet selbst zu Regisseuren und dreht eure eigenen Stop-Motion-Filme. Die Hauptrolle spielen die vielen PLAYMOBIL-Figuren in der Ausstellung.
180 Minuten
120 € zzgl. Eintritt

 

Alle Führungen und Programme in der Dauerausstellung im Schloss sind ebenfalls mit einem PLAYMOBIL-Schwerpunkt buchbar.

 

Weitere Informationen zu unserem museumspädagogischen Begleitprogramm erhalten Sie unter der Rubrik Veranstaltungen.

 

 

Vergrößerte Ansicht

Plakatmotiv zur Ausstellung © C. Koeppl, kasperkoeppl gbr

Vorfreude. Adventskalender in Europa

 

Eine Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin im Forsthaus auf Schloss Homburg
Vom 23. November 2019 – 12. Januar 2020 (Laufzeit unter Vorbehalt)

 

Die Ausstellung „Vorfreude. Adventskalender in Europa" findet im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz statt. Mit dieser Ausstellung zeigt das Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin erstmals Ausschnitte seiner umfangreichen Kalendersammlung im Oberbergischen Kreis Nordrhein-Westfalens.

 

Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte der Adventskalender in Europa und vor allem in Deutschland. Sie beginnt mit den „Blättern für den Adventsbaum", einem historischen Vorläufer der heutigen Adventskalender. Gezeigt wird der älteste gedruckte Weihnachtskalender, der 1904 als Beilage des Stuttgarter Tagblatts erschien. Kalender des Münchener Verlegers Gerhard Lang (1881–1974) verdeutlichen die gestalterische Vielfalt früher vorweihnachtlicher Zählhilfen. Als sich in den 1920er-Jahren Kalender mit Türchen zum Öffnen durchsetzen, begannen auch europäische Nachbarländer mit deren Herstellung. Nach 1945 trugen dann amerikanische Besatzungssoldaten zur Verbreitung der Adventskalender in den USA bei.

 

Die Ausstellung stellt Besonderheiten der Kalender europäischer Nachbarländer vor und zeigt aktuelle Adaptionen, beispielsweise einen Ramadan-Kalender. Sie geht auch auf unterschiedliche Kalenderentwicklungen in den beiden deutschen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg ein. Dabei gibt es Ungewöhnliches zu entdecken, wie den „Abreiß-Advent" aus dem Jahr 1989, bei dem die Berliner Mauer in 24 Tagen „abgerissen" werden konnte. Die Ausstellung zeigt, dass nicht immer die Füllung eines Kalenders entscheidend ist. Vorfreude kann auch durch die Bildsprache gut gestalteter Kalender entstehen.

 

Hier können Sie sich das Faltblatt zur Ausstellung als pdf-Datei anschauen

Bildergalerie

Elisabeth Lörcher: Lied-Kalender für die Adventszeit, Richard Sellmer Verlag, Stuttgart, 1947; Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia Carl Gottlob Schönherr: Adventshäuschen (Nr. 7019); Verlag der St.-Johannis-Druckerei, Dinglingen (Baden), 1927; Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia Melanie Woicke: iftar takvimi – Ramadankalender; Kandil Marketing, Florstadt, 2005; Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia Gerhard Lang/Richard Ernst Kepler: Weihnachts-Kalender [Im Lande des Christkinds]; Beilage der Zeitung „Neues Tagblatt“ Stuttgart, Verlag Friedrich Reichhold, München, 1904; Foto: © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia
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