Das barocke Treppenhaus; ©  Rainer Gaertner, DGPh Das Forsthaus auf dem oberen Schlossareal; © Margot Gottschling Besucher bei der Eröffnung einer Sonderausstellung in der Neuen Orangerie © Oliver Kolken Opening einer Sonderausstellung im White Cube; © Andreas Hoppenrath Das Foyer mit Museumsshop und Kasse; © Margot Gottschling

Aktuell

Zusätzlich zur Dauerausstellung greifen Sonderausstellungen in der Neuen Orangerie oder im White Cube spezielle Themen aus Vergangenheit und Gegenwart, Kunst und Gesellschaft, Natur und Kultur auf. Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen Sonderausstellungen des Museum und Forum Schloss Homburg.

Derzeit zeigen wir zwei Sonderausstellungen:
(Ausstellung im White Cube »Verborgene Schätze« verlängert bis 14. Februar 2018!)

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»Verborgene Schätze« · Exponate aus der Museumssammlung

 

Kabinett-Ausstellung im White Cube - verlängert!!
29. Juli bis 14. Februar 2018

»Verborgene Schätze«
Exponate aus der Museumssammlung


Sammeln, Forschen, Bewahren, Ausstellen und Vermitteln – das sind bis heute die zentralen Aufgaben eines Museums. Über Gegenstände und deren Geschichte tauchen wir ein in unser kulturelles Gedächtnis und stellen darüber den Bezug zu unserer Gegenwart her. Schon der legendäre Museumsdirektor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark (1852 – 1914) brachte dies auf den Punkt: »Wir wollen nicht ein Museum, das dasteht und wartet …«


Auch das Museum Schloss Homburg folgt diesen Grundsätzen und präsentiert seine vielfältigen Exponate in der ständigen Schausammlung sowie in wechselnden Sonderausstellungen. Viele Sachspenden aus der Bürgerschaft ermöglichten in der Gründungsphase der 1920er Jahre den Aufbau einer kultur- und naturhistorischen Sammlung. Seither ist vieles passiert. Der Ausbau und die Modernisierung des Schlosses gingen einher mit einer konzeptionellen Neuorientierung und Ausweitung des Museums. Auf dem Weg zum modernen kulturgeschichtlichen Museum entstand zugleich eine umfangreiche Sammlung hochwertiger kunstgewerblicher Exponate. Durch Ankäufe trägt der Förderverein Schloss Homburg dazu bei, dass die Bestände kontinuierlich wachsen.


Mit dieser Ausstellung öffnen wir nun die Türen zum Depot und zeigen eine Auswahl verborgener Schätze. Erfreuen Sie sich an der breiten Vielfalt unserer reichhaltigen Sammlung und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Museums!


Öffnungszeiten
April – Oktober: Di – So 10:00 – 18:00 Uhr

November – März: Di – So 10:00 – 16:00 Uhr

 

 

Bildergalerie

Plakatmotiv der Ausstellung Depot im Betriebsgebäude Museum und Forum Schloss Homburg Die Restaurierungswerkstatt im Betriebsgebäude des Museum und Forum Schloss Homburg © O. Kolken Topografische Karte des Regierungsbezirks Köln, Kreis Gummersbach, ­Lithografie, koloriert, H 64,5 cm x B 54,4 cm, Inv.-Nr. 2016/29, 1862 © O. Kolken Bergische Standuhr, sign. „Friderich Bion, Wiehl, 1817“, Kirschbaum, Keramik, Messing und Stahl, H 219 cm x B 52 cm x T 22 cm, Inv.-Nr. 3010, 1817 © O. Kolken Deckeldose, Bemalung in Gold, Schwarz, Grün, H 12,2 cm x B 9,2 cm x L 21, 5 cm, Inv.-Nr. 2006/29, 1920er Jahre © O. Kolken Carlo Mense (1886–1965), Mathilde de Buhr (Dame mit Katze), Öl auf Leinwand, H 90 cm x B 68,5 cm, Inv.-Nr. 2715, um 1918 © O. Kolken Bruno Goller (1901–1998), Damenbildnis, Lithografie, H 65 cm x B 50 cm, Inv.-Nr. 1994/150, o.J.  © O. Kolken Klistierspritzen, Zinn und Holz, Inv.-Nr. 2969, 4925 und 1994/22, 2. Drittel 19. Jh.  © O. Kolken Chapeau Claque mit Hutschachtel, Seide und Pappe, Rich. Böhme Berlin, Inv.-Nr. 1993/335 und 336, 1920er Jahre © O. Kolken Kinderhaube, Perlenstrickerei, Inv.-Nr. 2690b, Mitte 19. Jh. © O. Kolken Erinnerungsalbum mit Motiv-Deckblatt und 47 beschriebenen Freundschaftsblättern, Kassette in Buchform, Pappeinband geprägt mit Goldschnitt, Inv.-Nr. 1993/347, 1843–1849 © O. Kolken Barocke Damenschuhe, Brokat und Samtbesatz, Inv.-Nr. 2752, 2. Hälfte 18. Jh. © O. Kolken von links: Pfostenstuhl, Kirschbaum und Eiche, H 94 cm, Inv.-Nr. 3080, Ende 18. Jh.; Barocker Polsterstuhl, Nussbaum und Samt, H 97,5 cm, Inv.-Nr. 2741, Ende 18. Jh.; Stuhl, Nussbaum, Korbgeflecht, H 87,5 cm, Inv.-Nr. 4787, um 1850 © O. Kolken Historische Ansichtskarte, Chromolithografie, gestempelt zwischen 1900 und1914 © O. Kolken  Anker-Steinbaukasten Nr. 4 ½, Holzkasten mit Farbdruck, Steine aus Quarzsand und Kreide, Firma Ad. Richter&Cie. Rudolstadt, Inv.-Nr. 2007/60, um 1900 © O. Kolken Musikautomat, Nussbaum, Messing und Stahl, Polyphon-­Musikwerke AG, Wahren bei Leipzig, Inv.-Nr. 1986/4, um 1890 © O. Kolken Konvolut exotischer Schmetterlinge, Präparate, Inv.-Nr. 1985/3691-3726, Anfang 20. Jh. © O. Kolken Schnecke aus der Devon-Zeit, Inv.-Nr. 1985/345 © W. Grümer

PLASTIC::FANTASTIC · Design-Ikonen aus dem Deutschen Kunststoff-Museum

 

Ausstellung in der Neuen Orangerie
9. September bis 3. Dezember 2017

PLASTIC::FANTASTIC
Design-Ikonen aus dem Deutschen Kunststoff-Museum 


Die Themen der Ausstellung „PLASTIC::FANTASTIC – Design-Ikonen aus dem Deutschen Kunststoff-Museum" sind vielfältig. Sie basieren auf der Sammlung des Deutschen Kunststoff-Museums Düsseldorf, das aktuell ins LVR-Industriemuseum Oberhausen integriert wurde, und deren 15.000 historischen und aktuellen Kunststoff-Objekten. Ein Teil davon ist nun im Museum und Forum Schloss Homburg zu sehen, untergliedert in insgesamt neun Kapitel. Das Spektrum reicht von Themen wie Sprechen, Hören, Sehen und Schreiben bis zu Kleidung, Fahrzeugteilen oder Sitzmöbeln aus Kunststoff.


Ein besonderes Exponat ist der Panton-Stuhl, der auch das Plakat der Ausstellung schmückt. Sein Name geht auf den dänischen Designer Verner Panton zurück, mit dem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Entwicklung des hinterbeinlosen Kragstuhls aus Kunststoff begann. Der Panton-Stuhl ist in verschiedenen Versionen bis heute erhältlich und gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Designobjekten aus Kunststoff.


Auch in der dynamischen Welt der Mode haben sich Kunststoffe längst einen festen Platz erobert. Fast unsichtbare Nylon-Strümpfe kleiden seit den 1940er Jahren Frauenbeine. In den 1960er Jahren warb man mit pflegeleichten und preiswerten Textilien aus Kunstfasern. Die Fußbekleidung aus Kunststoff hat sich von den billigen „Latschen" für den Strand oder das Schwimmbad zum begehrten Designerstück entwickelt. Auch beim Bau von Fahrzeugen spielen Kunststoffe bereits seit Jahren eine wichtige Rolle, bieten sie im Vergleich zu Metall doch größere Gestaltungsmöglichkeiten bei geringerem Gewicht und Energieverbrauch sowie günstigeren Materialpreisen. Übrigens: 1972 kam das „Bobby Car" auf den Markt, das bis heute in seinen verschiedenen Variationen ein Dauerbrenner ist. Hergestellt aus Polyethylen im Spritzguss- und Blasformverfahren ermöglicht es Fahrspaß für Groß und Klein. Die Bedeutung des Kunststoffs für die Region zeigt sich derweil in einer Wandvitrine vor dem Gartenzimmer des Museums. Hier sind Exponate aus Unternehmen der Kunststoffinitiative Oberberg (KIO) zu sehen, die 2009 gegründet wurde, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der oberbergischen Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie zu stärken.


Mit der Ausstellung präsentiert das Museum und Forum Schloss Homburg Klassiker der Designgeschichte aus Kunststoff. Dabei versteht die Ausstellung sich zugleich als Aufforderung, die Ikonisierung von Design-Objekten zu hinterfragen: Waren die Entwürfe bekannter Designer wirklich beispiellos? Oder haben nicht auch das so genannte anonyme Design und die Werksentwürfe einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Gestaltung geliefert?


Das Rahmenprogramm zur Ausstellung:


So. 17. September 2017, 12:00 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung »PLASTIC::FANTASTIC«

Kulturhappen – Mittagsführung mit kleinem Imbiss und Prosecco
Kosten: 10 €, mit telefonischer Anmeldung unter 02293 9101-71


Mi., 20. September 2017, 14:00 bis 17:00 Uhr
Upcycling-Workshop „FANTASTIK PLASTIK!"

Upcycling von Plastiktüten in neue Objekte
Anmeldung unter 02293 9101-71


So., 24. September 2017, 12:00 bis 16:30 Uhr
BIG-Bobby Car-Rennen auf Schloss Homburg

Showrennen der Profi-Szene und Fahrspaß für die ganze Familie, eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bobby-Car-Sport-Verband e.V.


Frei buchbares Angebot: Kunos coole Kunststoffkiste
Fünf kleine Kunst(stoff)stücke mit einem faszinierenden Werkstoff

Ein Angebot für Klassen der Primarstufe
Kosten: 30 € in der Woche, 35 € am Wochenende zuzüglich Museumseintritt
Anmeldung unter 02293 9101-18 oder per Mail an muspaed@obk.de


Mo., 23. Oktober 2017
Herbstakademie „MINTeraktiv" 2017

Experimente aus Kunststoff für Grundschülerinnen und Grundschüler mit investMINT Oberberg
Anmeldung unter www.mintinoberberg.de


Öffnungszeiten
April – Oktober: Di – So 10:00 – 18:00 Uhr
November – März: Di – So 10:00 – 16:00 Uhr

Bildergalerie

Plakatmotiv der Ausstellung PLASTIC::FANTASTIC Bobby-Car Micky Maus-Telefon Toot A Loop-Radio
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