Aktuell

SONDERAUSSTELLUNGEN

Zusätzlich zur Dauerausstellung greifen Sonderausstellungen in der Neuen Orangerie oder im White Cube spezielle Themen aus Vergangenheit und Gegenwart, Kunst und Gesellschaft, Natur und Kultur auf.

FREMD SEIN
25. Oktober 2022 bis 15. Januar 2023

Willkommen in Fremdistan! Mit FREMD SEIN erwartet Besucherinnen und Besucher auf Schloss Homburg in Nümbrecht ein einzigartiges Erlebnis. Das Projekt beleuchtet das Thema Fremde aus unterschiedlichsten Perspektiven: Wann und wo fühle ich mich fremd? Was brauche ich, um mich sicher zu fühlen? Wie gehe ich mit Unbekanntem, fremden Sprachen und Kulturen um?

Sa Fremdistan Ii

Live-Escape-Room: Spielerinnen und Spieler des Escape-Rooms auf Schloss Homburg werden in eine Ihnen fremde Welt eintauchen, in der sie sich nur durch das gemeinschaftliche Lösen von Rätseln orientieren können. Die Spielwelt ist eine Anpassung des Escape-Rooms „UNbekanntes UNbehagen“ der Flüchtlingshilfe Bonn e.V. Der Verein, der sich seit 1989 für die Aufnahme und Integration von Schutzsuchenden einsetzt, konzipierte zusammen mit jungen Geflüchteten ein Escape-Spiel, um für die Erfahrung zu sensibilisieren, in einer fremden Kultur, Sprache und Alltagswelt zurechtkommen zu müssen. Der Escape-Room auf Schloss Homburg eignet sich für Gruppen aller Art, die das Museum als einen besonderen Reflexions- und Erlebnisraum erfahren wollen. Vor allem für Schulklassen ab der 9. Klasse und Teambuilding ist dieses Museumserlebnis konzipiert.

Sa Beckmann Ii

Ausstellung: Max Beckmann „Die Apokalypse“: Der Künstler Max Beckmann (1884 – 1950) hat seine eigene Erfahrung des FREMDSEIN künstlerisch eindringlich in seinen Lithografien zur Apokalypse verarbeitet. Beckmanns Werke wurden von den Nationalsozialisten diffamiert, sodass er Deutschland 1937 verließ. Während seines Exils in Amsterdam illustrierte er 1941 die Apokalypse und verband das biblische Thema mit seinen eigenen Gefühlen zu beeindruckenden Werken. Die handkolorierten Probedrucke der insgesamt 27 Grafiken werden als Leihgabe zur Verfügung gestellt von der Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung (Leihgabe 2008 Freunde der Staatsgalerie Stuttgart e.V.).

Wichtige Informationen:
Die Ausstellung Max Beckmann „Die Apokalypse“ kann während der Öffnungszeiten des Museums ohne Vorreservierung besucht werden. Der Escape-Room muss vorab reserviert werden. Beratung und Buchung unter 02293-9101-18 oder muspaed@obk.de 

Plakatmotiv der Ausstellung

ZUM FRESSEN GERN
1. September 2022 – 15. Januar 2023

Wenn Hase und Fuchs friedlich nebeneinander für ein Foto posieren, ist das schon ein ungewöhnliches Bild. Eine Vielzahl solch einzigartiger Begegnungen zeigt das Museum und Forum Schloss Homburg ab September in einer Fotopräsentation, in der sich über hundert Jahre alte Tierpräparate in besonderen Inszenierungen begegnen. Als Ausstellung in der Ausstellung werden Fotografien der Berliner Fotografen und Gestalter Sebastian Köpcke und Volker Weinhold in die Sammlungspräsentation integriert und schaffen spannende Bezüge zu den Exponaten des Museums. Köpcke und Weinhold entwickeln bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten kulturhistorische Ausstellungen. Die Fotografie ist für sie dabei oft das Mittel der Wahl, um die Blicke der Betrachterinnen und Betrachter auf das zu lenken, was ihnen wesentlich erscheint.

Vom Benediktinerstift Admont in der Steiermark waren die beiden Berliner eingeladen, unter dem Motto »Zum Fressen gern«, eine eigene künstlerische Intervention zu erarbeiten. Im Naturhistorischen Museum hatten sie die Möglichkeit, historische Präparate mit Objekten des Kulturhistorischen Museums und kostbaren Büchern der Stiftbibliothek in freier Interpretation zu kunstvollen Stillleben zu vereinen. Jetzt werden diese Fotografien, die als Hommage an die Jagd- und Küchenstillleben der Renaissance verstanden werden wollen und eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen, auf Schloss Homburg präsentiert. Am Ende des Rundgangs wartet eine Fotostation mit ausgefallenen und humorvollen Objekten, bei der selbst spielerisch Stillleben arrangiert und mit dem eigenen Handy fotografiert werden können.

Die Ausstellung wird mit freundlicher Unterstützung von der Kulturstiftung Oberberg der Kreissparkasse Köln gefördert.

Auf der Website der Sammlungsfotografen gibt es erste Einblicke in das Projekt und die Ausstellung auf Schloss Homburg: Sammlungsfotografen

false