Das barocke Treppenhaus; ©  Rainer Gaertner, DGPh Das Forsthaus auf dem oberen Schlossareal; © Margot Gottschling Opening einer Sonderausstellung im White Cube; © Andreas Hoppenrath Besucher bei der Eröffnung einer Sonderausstellung in der Neuen Orangerie © Oliver Kolken Das Foyer mit Museumsshop und Kasse; © Margot Gottschling

Ausblick

FREMD SEIN

25. Oktober 2022 bis 15. Januar 2023

Willkommen in Fremdistan! Mit FREMD SEIN erwartet Besucherinnen und Besucher auf Schloss Homburg in Nümbrecht ein einzigartiges Erlebnis. Das Projekt beleuchtet das Thema Fremde aus unterschiedlichsten Perspektiven: Wann und wo fühle ich mich fremd? Was brauche ich, um mich sicher zu fühlen? Wie gehe ich mit Unbekanntem, fremden Sprachen und Kulturen um?

Live-Escape-Room: Spielerinnen und Spieler des Escape-Rooms auf Schloss Homburg werden in eine Ihnen fremde Welt eintauchen, in der sie sich nur durch das gemeinschaftliche Lösen von Rätseln orientieren können. Die Spielwelt ist eine Anpassung des Escape-Rooms „UNbekanntes UNbehagen“ der Flüchtlingshilfe Bonn e.V. Der Verein, der sich seit 1989 für die Aufnahme und Integration von Schutzsuchenden einsetzt, konzipierte zusammen mit jungen Geflüchteten ein Escape-Spiel, um für die Erfahrung zu sensibilisieren, in einer fremden Kultur, Sprache und Alltagswelt zurechtkommen zu müssen. Der Escape-Room auf Schloss Homburg eignet sich für Gruppen aller Art, die das Museum als einen besonderen Reflexions- und Erlebnisraum erfahren wollen. Vor allem für Schulklassen ab der 9. Klasse und Teambuilding ist dieses Museumserlebnis konzipiert.

Ausstellung: Max Beckmann „Die Apokalypse“: Der Künstler Max Beckmann (1884 – 1950) hat seine eigene Erfahrung des FREMDSEIN künstlerisch eindringlich in seinen Lithografien zur Apokalypse verarbeitet. Beckmanns Werke wurden von den Nationalsozialisten diffamiert, sodass er Deutschland 1937 verließ. Während seines Exils in Amsterdam illustrierte er 1941 die Apokalypse und verband das biblische Thema mit seinen eigenen Gefühlen zu beeindruckenden Werken. Die handkolorierten Probedrucke der insgesamt 27 Grafiken werden als Leihgabe zur Verfügung gestellt von der Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung (Leihgabe 2008 Freunde der Staatsgalerie Stuttgart e.V.).

Wichtige Informationen:
Die Ausstellung Max Beckmann „Die Apokalypse“ kann während der Öffnungszeiten des Museums ohne Vorreservierung besucht werden. Der Escape-Room muss vorab reserviert werden. Beratung und Buchung unter 02293-9101-18 oder muspaed@obk.de 

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